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FAQ - Fragen und Antworten

 

Eine Liste aller beteiligten Unternehmen finden Sie hier.

 

Die meisten Tickets können Sie direkt im Bus oder unseren Vorverkaufsstellen kaufen.

Lediglich Halbjahres-, Jahres- und Jobtickets können Sie nur auf Bestellung beim jeweiligen Verkehrsunternehmen erwerben. Eine genaue Auflistung der bei den unterschiedlichen Verkaufsstellen verfügbaren Tickets finden Sie hier.

 

Eine Fahrkarte in Form eines e-Tickets (elektronischer Fahrschein) wird ausschließlich in den Bussen der Stadtwerke Landshut anerkannt.

 

Das Semesterticket ist aufgrund einer Vereinbarung zwischen dem Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz und den Stadtwerken Landshut in den Bussen der Stadtwerke Landshut gültig. Es ist im Studentenausweis inkludiert und wird nur zusammen mit einem Lichtbildausweis anerkannt.

 

Hinweis: In den Bussen aller anderen Verkehrsunternehmen gilt das Semesterticket nicht.

 

Diese Karten wurden zuletzt nur von wenigen Unternehmen im Landkreisgebiet vertrieben. Im Stadtbusgebiet wurden die Mehrfachkarten schon seit Oktober 2010 abgeschafft. Im Zuge der Tarif-Neugestaltung wurden diese Mehrfachkarten flächendeckend nicht weitergeführt.

 

 

Tarife

 

Zählen Sie die Anzahl der Zonen, die Sie von Start bis Ziel bei Ihrer Fahrt berühren.

  • Grenzzonen werden nicht mitgezählt.

  • Werden Zonen innerhalb einer Fahrt mehrfach berührt, werden diese Zonen trotzdem nur einmal gezählt.

  • Falls Start oder Ziel in der Zone 100 liegen, muss noch der Zuschlag hinzugerechnet werden

  • Es werden höchstens 14 Zonen/Tarifstufen berechnet.

  • Die einzelnen Tarife je Fahrkartenart ergeben sich aus dem aktuell gültigen Tarifblatt des LAVV.

Der Zuschlag für die Zone 100 fällt an, wenn Sie in dieser Zone einsteigen und weitere Zonen befahren oder wenn Sie mit dem Bus bereits aus einer anderen Zone kommen und in der Zone 100 aus- bzw. umsteigen. Dabei ist es egal, ob Sie den Stadtbus oder die Busse anderer am LAVV beteiligten Verkehrsunternehmen nutzen.

 

Für Fahrgäste, die unser Angebot nur innerhalb der Zone 100 nutzen, entfällt dieser Zuschlag.

 

Dies entspricht dem solidarischem Prinzip eines Gemeinschaftstarifes mit nur einem Ticket für die gesamte Strecke. Es wurde im Vorfeld lange und oft darüber diskutiert und beraten.

 

Ziel eines Gemeinschaftstarifes soll sein, die Angebote zu vereinheitlichen um eine umfassende Nutzung des ÖPNV zu vereinfachen. Der Verbundraum des LAVV bietet auf den Linien der Stadtwerke Landshut ein umfangreiches Fahrplanangebot für die gesamte Zone 100.  Dieses Angebot kann auch dann vollständig mit genutzt werden, wenn eine Strecke zwischen der Stadt und Zielen außerhalb der Zone 100 befahren wird. Dieses zusätzliche Leistungsangebot wird mit Hilfe des Zuschlags abgegolten.

 

Kinder zählen zum Ausbildungstarif (ab 6 Jahren). Nicht schulpflichtige Kinder vor Vollendung des 6. Lebensjahres können von der Beförderung ausgeschlossen werden, wenn sie nicht auf der ganzen Fahrstrecke von Personen begleitet werden, die mindestens das 6. Lebensjahr vollendet haben. Bis zu 4 Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr werden in Begleitung von Erwachsenen (Begleitperson über 15 Jahre) unentgeltlich befördert. In Zweifelsfällen hat der Altersnachweis durch Vorzeigen eines Ausweises zu erfolgen.

 

Der Ausbildungstarif gilt für Kinder von 6-14 Jahren sowie Schüler, Auszubildende, Studenten und Teilnehmer an einem freiwilligen sozialen Jahr oder an einem freiwilligen ökologischen Jahr oder vergleichbaren sozialen Diensten. Ab dem 15. Lebensjahr ist für die Nutzung der Nachweis der Berechtigung erforderlich (Schulausweis, Studentenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung oder Nachweis des jeweiligen Freiwilligen Dienstes). Die Nachweisdokumente sind während der Fahrt mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen.

 

Den Sozialtarif erhalten die Inhaber eines Sozialpasses (von Stadt oder Landkreis Landshut) oder der Bayerischen Ehrenamtskarte (von Stadt oder Landkreis). Einen Sozialpass können u.a. auch Asylbewerber und Rentner bekommen, die eine Sozialleistung beziehen (Grundsicherung, Wohngeld oder Lastenzuschuss). Rentner mit einer Rente von nicht mehr als 1000 € brutto können einen Anspruch auf Wohngeld oder Lastenzuschuss haben. Nähere Informationen erteilen die Wohngeldstellen von Stadt und Landkreis Landshut.

 

Der Seniorentarif wird für Personen mit einem Rentnerausweis oder für Personen ab dem vollendeten 65. Lebensjahr ausgestellt. Für die Fahrt sind der Rentnerausweis und ein amtlicher Lichtbildausweis mitzuführen.

 

Es gibt Tickets, die nur in der Tarifzone 100 (Stadtbereich) gelten. Preise und weitere Informationen zu diesem Ticketangebot (Kurzstrecke, Halbjahreskarte, Abendkarte) finden Sie bei den Sondertickets

 

Die Partner des LAVV sind eigenwirtschaftlich tätige Verkehrsunternehmen. Damit ein Verbund überhaupt zustande kommen konnte, mussten die Verkehrsunternehmen dem Tarif zustimmen. Dem beauftragten Ingenieurbüro wurde der Auftrag gestellt, einen Zonenplan zu erstellen, der den Status quo am besten wiedergibt. Jedoch ist es Ziel und Aufgabe des Landshuter Verkehrsverbundes, an einer Verbesserung und Vereinfachung des Tarifzonenplanes zu arbeiten.

Der Verkehrsverbund hatte die Schwierigkeit, die einzelnen Tarife der Verkehrsunternehmen und die unterschiedlichen Interessen und Gegebenheiten von Stadt bzw. Landkreis Landshut zu vereinen.

 

Die Einteilung der Zonen hat das Ingenieurbüro gevas humberg & partner vorgenommen. Die Aufgabenstellung war, die bisherigen Haustarife im neuen Zonenplan abzubilden, damit es zu keinen wesentlichen Preiserhöhungen kommt, aber auch die Verkehrsunternehmen keine Einbußen haben. Es waren weder Gemeinden beteiligt, noch fließen Zuschüsse von Gemeinden. Aufgrund der sehr großen Unterschiede der einzelnen Haustarife mussten jedoch ein Mittelweg und Kompromisse gefunden werden.

Für Relationen, für die sich die Tarife unverhältnismäßig stark erhöht haben, wird nach Lösungen zur Verbesserung der Situation gesucht.

 

Beförderung von Sachen bzw. Tieren

Gepäck: Handgepäck und sonstige Sachen werden bei gleichzeitiger Mitfahrt des Fahrgastes und nur dann befördert, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.

 

Fahrrad: Die Mitnahme von Fahrrädern und elektrohilfsmotorisierten Zweirädern im Bus ist nicht gestattet.

 

E-Scooter: Die Mitnahme von elektrisch angetriebenen Leichtfahrzeugen, sogenannten „E-Scootern“, ist in Omnibussen, die den technischen Anforderungen für eine Mitnahme entsprechen – erkennbar an einem sichtbar am Bus angebrachten Piktogramm – und im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten, gestattet. Die Mitnahmepflicht beschränkt sich auf vom Hersteller für die Mitnahme in Linienbussen des ÖPNV zugelassene E-Scooter, die durch ein sichtbar angebrachtes Piktogramm gekennzeichnet sind.

Krankenfahrstuhl: Ein mitgeführter Krankenfahrstuhl, soweit die Beschaffenheit des Omnibusses dieses zulässt, und sonstige orthopädische Hilfsmittel eines Schwerbehinderten werden gegen Vorzeigen des amtlichen Ausweises unentgeltlich befördert.

 

Kinderwagen: Nach Möglichkeit soll das Betriebspersonal dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen nicht zurückgewiesen werden. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt letztlich beim Betriebspersonal.

Grundsätzlich sind Hunde in den Bussen des LAVV erlaubt, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet wird, es zu keinen Belästigungen anderer Fahrgäste kommt und die Hunde unter Aufsicht einer geeigneten Person stehen. Blindenführhunde sind stets zugelassen.

 

Wenn bei Hunden die Gefahr besteht, dass sie andere Fahrgäste gefährden könnten, müssen diese Tiere einen Maulkorb tragen.

 

Sonstige Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern transportiert werden.

 

Allgemein gilt auch, dass keine Tiere auf Sitzplätzen untergebracht werden dürfen.

Begleitendes Handgepäck, Kinderwagen, Rollstühle und Hunde werden unentgeltlich befördert. Nähere Informationen finden Sie unter unseren Beförderungsbedingungen und Tarifhinweisen.

 

Service

Wenn Sie etwas verloren haben, können Sie zunächst das Betriebspersonal des Busses darauf ansprechen. Wenn Sie sich einwandfrei als Eigentümer der Sache ausweisen können, ist eine direkte Rückgabe zulässig. Falls die Sache sich nicht mehr im Bus befindet, wenden Sie sich an das Fundbüro des jeweiligen Verkehrsunternehmens.

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen zum LAVV können Sie unser Online-Formular nutzen oder sich direkt an unsere Geschäftsstelle wenden.

 

Kooperation des LAVV mit der Bahn

Ja, das Bayern-Ticket wird auf allen Linien des LAVV anerkannt.

Derzeit kann man das Bayernticket bei der Bahn und in den Bussen der RBO kaufen. Die RBO hat hier einen separaten Vertrag mit der Deutschen Bahn geschlossen. Es besteht bisher die Möglichkeit, das Bayernticket an den Bahnhöfen im Landkreis zu kaufen oder online zu bestellen (Online-Tickets werden anerkannt).

Die Bahncard kann leider nicht anerkannt werden.

 

Diese konnte vor Verbundgründung nur auf den Linien der Regionalbus Ostbayern GmbH (RBO) anerkannt werden, da die RBO ein Tochterunternehmen ist. Da nun jedoch der RBO-Tarif im Verbundgebiet nicht mehr gültig ist, kann auch die Bahncard nicht mehr anerkannt werden. Dies ist auch in anderen Verbünden (z.B. beim MVV) nicht möglich.

Für die im Tarifblatt aufgeführten Linien hat der Fahrgast die Möglichkeit, eine Bus/Schiene-Karte zu erwerben. Dies kann bei Zeitkarten sinnvoll sein (kein Einzelfahrschein), wenn sowohl mit dem Zug als auch mit dem Bus gefahren wird. Dieser Tarif ist jedoch kein LAVV-Tarif und nur in den Vorverkaufsstellen der Deutschen Bahn erhältlich. Für eine Anschlussfahrt mit dem Stadtbus müsste ein zusätzliches Ticket gelöst werden. Für weitere Informationen zur Bus/Schiene-Karte können Sie sich an die Regionalbus Ostbayern GmbH (RBO), Außenstelle Landshut (Bahnhofsplatz 4, 84032 Landshut, Tel.: 0871/96336-0, E-Mail: ) oder die Deutsche Bahn wenden.

Bisher haben Stadt und Landkreis die Kooperationstickets finanziert.

 

Der Vertrag wurde mit Einführung des Gemeinschaftstarifes ungültig.

 

Aufgrund der geänderten Rechtslage ist ein neuer Vertrag unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich.

Dies ist eine rechtliche Frage; grundsätzlich ist die Bezuschussung von Fahrkarten durch die öffentliche Hand im neuen Personenbeförderungsrecht und im EU-Recht nicht zulässig, da dies eine sogenannte Beihilfe wäre. Bisher haben Stadt und Landkreis die Kooperationstickets finanziert. Mit dem Einstieg der Bahn in den LAVV wäre eine neue Verhandlungsgrundlage gegeben.

Das Kooperationsticket wird im gesamten Verbundgebiet nicht mehr angeboten – eine systematische Benachteiligung der Fahrgäste aus Ergoldsbach/Neufahrn können wir nicht erkennen. Die Deutsche Bahn war von Beginn an in die Gespräche eingebunden, da es stets das Ziel der Initiatoren war, die bestehenden Strukturen des ÖPNV im LAVV bestmöglich zu integrieren. Die Bahn hat sich dann im Zuge der Verhandlungen entschieden, vorerst nicht Mitglied des LAVV zu werden.

Die Bahnvertreter waren seit 2014 Mitglied in der Verbundkommission und bei allen Sitzungen anwesend. In einer Sitzung im Mai 2016 wurde dann von den Vertretern der Bahnen mitgeteilt, dass sie auf eine Verkehrserhebung im Vorfeld sowie nach Inbetriebnahme in regelmäßigen Abständen (von ca. drei Jahren) bestehen werden. Ziel der Zählung ist, das Nutzungsverhalten festzustellen und Defizite sowie Gewinne durch die Kooperation zu berechnen. Außerdem teilten die Bahnen mit, dass eine Zählung in ihren Augen erst nach Einführung des Flughafenexpresses (Üfex) Sinn mache, da es dann ein neues Fahrtenangebot gäbe. Für weitergehende Fragen in diesem Zusammenhang bitten wir Sie, sich mit der Deutschen Bahn in Verbindung zu setzen.

Jetzt war der Zeitpunkt, in dem die privatrechtlichen Verkehrsunternehmen einem Verbund zustimmten. Dies musste genutzt werden, da sich auch die rechtlichen Voraussetzungen für eine Bezuschussung einzelner Fahrten durch EU-Vorgaben geändert haben.

 

Homepage

Die Homepage des LAVV findet man über die Eingabe der Adresse „lavv.info“. Die Nutzung der .de-Domainendung ist derzeit leider nicht möglich.