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Beförderungsbedingungen und Tarifhinweise

 

Beförderungsbedingungen

 

 

(1) Die allgemeinen Beförderungsbedingungen gelten für die Beförderung von Personen und Sachen im Omnibusverkehr sowie im Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen. Die zuständige Genehmigungsbehörde kann in Berücksichtigung besonderer Verhältnisse Anträgen auf Abweichungen von den Bestimmungen dieser Verordnung zustimmen.

 

(1) Anspruch auf Beförderung besteht, soweit nach den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes und den aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Rechtsvorschriften eine Beförderungspflicht gegeben ist. Sachen werden nur nach Maßgabe der §§ 11 und 12 befördert.

 

(1) Personen, die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebs oder für die Fahrgäste darstellen, sind von der Beförderung ausgeschlossen. Soweit diese Voraussetzungen vorliegen, sind insbesondere ausgeschlossen

  1. Personen, die unter Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen,

  2. Personen mit ansteckenden Krankheiten,

  3. Personen mit Waffen, die unter das Waffengesetz fallen, es sei denn, dass sie zum Führen von Schusswaffen berechtigt sind. Ausnahmen können für historische Kostümfeste (Landshuter Hochzeit) gemacht werden.

 

(2) Nicht schulpflichtige Kinder vor Vollendung des 6. Lebensjahres können von der Beförderung ausgeschlossen werden, sofern sie nicht auf der ganzen Fahrstrecke von Personen begleitet werden, die mindestens das 6. Lebensjahr vollendet haben; die Vorschriften des Absatzes 1 bleiben unberührt.

 

1) Fahrgäste haben sich bei Benutzung der Betriebsanlagen und Fahrzeuge so zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes, Ihre eigene Sicherheit und die Rücksicht auf andere Personen gebieten. Anweisungen des Betriebspersonals ist zu folgen.

 

(2) Fahrgästen ist insbesondere untersagt,

  1. sich mit dem Fahrzeugführer während der Fahrt zu unterhalten,

  2. die Türen während der Fahrt und außerhalb der Haltestellen eigenmächtig zu öffnen,

  3. Gegenstände aus den Fahrzeugen zu werfen oder hinausragen zu lassen,

  4. während der Fahrt auf- oder abzuspringen,

  5. ein als besetzt bezeichnetes Fahrzeug zu betreten,

  6. die Benutzbarkeit der Betriebseinrichtungen, der Durchgänge und der Ein- und Ausstiege durch sperrige Gegenstände zu beeinträchtigen,

  7. auf unterirdischen Bahnsteiganlagen zu rauchen,

  8. in den Fahrzeugen zu rauchen,

  9. Tonwiedergabegeräte, Tonrundfunkempfänger oder Musikinstrumente zu benutzen. Die Benutzung von Tonwiedergabegeräten und Tonrundfunkempfängern mit Kopfhörern ist erlaubt, sofern andere Fahrgäste dadurch nicht belästigt werden.

  10. Füße auf die Sitze zu legen.

  11. Getränke und Speisen in den Fahrzeugen zu verzehren.

 

(3) Die Fahrgäste dürfen die Fahrzeuge nur an den Haltestellen betreten und verlassen; Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Betriebspersonals. Soweit besonders gekennzeichnete Eingänge oder Ausgänge vorhanden sind, sind diese beim Betreten oder Verlassen der Fahrzeuge zu benutzen. Es ist zügig ein- und auszusteigen sowie in das Wageninnere aufzurücken. Wird die bevorstehende Abfahrt angekündigt oder schließt sich eine Tür, darf das Fahrzeug nicht mehr betreten oder verlassen werden. Jeder Fahrgast ist verpflichtet, sich im Fahrzeug stets einen festen Halt zu verschaffen. Durch Kennzeichnung der Busse kann bestimmt werden, dass nur vorne beim Fahrpersonal eingestiegen werden darf (Kontrollierter Vordereinstieg). Das Fahrpersonal kann Ausnahmen zulassen.

 

(4) Die Beaufsichtigung von Kindern obliegt den Begleitern. Sie haben insbesondere dafür zu sorgen, dass die Kinder nicht auf den Sitzplätzen knien oder stehen und nach Maßgabe der straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften Sicherheitsgurte angelegt haben oder in einer Rückhalteeinrichtung für Kinder gesichert sind.

 

(5) Verletzt ein Fahrgast trotz Ermahnung die ihm obliegenden Pflichten, nach den Absätzen 1 bis 4, so kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden.

 

(6) Bei Verunreinigung von Fahrzeugen werden vom Unternehmer festgesetzte Reinigungskosten erhoben; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

 

(7) Beschwerden sind - außer in Fällen des § 6 Absatz 7 und des § 7 Absatz 3 - nicht an das Fahr-, sondern an das Aufsichtspersonal zu richten. Soweit Beschwerden nicht durch das Aufsichtspersonal erledigt werden können, sind sie unter Angabe von Datum, Uhrzeit, Wagen- und Linienbezeichnung sowie möglichst unter Beifügung des Fahrausweises an die Verwaltung des Unternehmers zu richten.

 

(8) Wer missbräuchlich die Notbremse oder andere Sicherungseinrichtungen betätigt, hat - unbeschadet einer Verfolgung im Straf- oder Bußgeldverfahren und weitergehender zivilrechtlicher Ansprüche - einen Betrag von 15,- Euro zu zahlen.

 

(1) Das Personal kann Fahrgäste auf bestimmte Wagen verweisen, wenn dies aus betrieblichen Gründen oder zur Erfüllung der Beförderungspflicht notwendig ist.

 

(2) Das Personal ist berechtigt, Fahrgästen Plätze zuzuweisen; Anspruch auf einen Sitzplatz besteht nicht. Sitzplätze sind für Schwerbehinderte, in der Gehfähigkeit beeinträchtigte, ältere oder gebrechliche Personen, werdende Mütter und für Fahrgäste mit kleinen Kindern freizugeben.

 

(1) Für die Beförderung sind die festgesetzten Beförderungsentgelte zu entrichten;

 

(2) Ist der Fahrgast beim Betreten des Fahrzeuges nicht mit einem für diese Fahrt gültigen Fahrausweis versehen, hat er unverzüglich und unaufgefordert den erforderlichen Fahrausweis zu lösen.

 

(3) Ist der Fahrgast beim Betreten des Fahrzeugs mit einem Fahrausweis versehen, der zu entwerten ist, hat er diesen dem Betriebspersonal unverzüglich und unaufgefordert zur Entwertung auszuhändigen; in den Fahrzeugen mit Entwertern hat der Fahrgast den Fahrausweis entsprechend der Beförderungsstrecke unverzüglich zu entwerten und sich von der Entwertung zu überzeugen.

 

(4) Der Fahrgast hat den Fahrausweis bis zur Beendigung der Fahrt aufzubewahren und dem Betriebspersonal auf Verlangen zur Prüfung unverzüglich vorzuzeigen oder auszuhändigen.

 

(5) Kommt der Fahrgast einer Pflicht nach den Absätzen 2 bis 4 trotz Aufforderung nicht nach, kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden; die Pflicht zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts nach § 9 bleibt unberührt.

 

(6) Wagen oder Wagenteile im schaffnerlosen Betrieb dürfen nur von Fahrgästen mit hierfür gültigen Fahrausweisen genutzt werden. Soweit der kontrollierte Vordereinstieg gemäß § 4 vorgeschrieben ist, haben Fahrgäste, die bereits im Besitz eines Fahrausweises sind, diesen dem Fahrpersonal unaufgefordert vorzuzeigen. Im Falle des Fahrausweisverkaufs über ein mobiles Endgerät (Handy-Ticket) gelten zusätzlich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Handy-Ticket. Das Handy-Ticket gilt nur in Verbindung mit dem geforderten Kontrollmedium als gültiger Fahrausweis. Ein Erwerb nach Fahrtantritt ist nicht gestattet. Bei der Fahrausweiskontrolle hat der Nutzer das Ticket auf dem Endgerät sichtbar zu machen. Dem Prüfpersonal ist das Endgerät zu Prüfzwecken auf Anforderung auszuhändigen.

 

(7) Beanstandungen des Fahrausweises sind sofort vorzubringen. Spätere Beanstandungen werden nicht berücksichtigt.

 

(1) Das Fahrgeld soll abgezählt bereitgehalten werden. Das Fahrpersonal ist nicht verpflichtet, Geldbeträge über 5,- Euro zu wechseln und Ein- und Zweicentstücke im Betrag von mehr als 10 Cent sowie erheblich beschädigte Geldscheine und Münzen anzunehmen.

 

(2) Soweit das Fahrpersonal Geldbeträge über 5,- Euro nicht wechseln kann, ist dem Fahrgast eine Quittung über den zurückbehaltenen Betrag auszustellen. Es ist Sache des Fahrgastes, das Wechselgeld unter Vorlage der Quittung bei der Verwaltung des Unternehmers abzuholen. Ist der Fahrgast mit dieser Regelung nicht einverstanden, hat er die Fahrt abzubrechen.

 

(3) Beanstandungen des Wechselgeldes oder der vom Fahrpersonal ausgestellten Quittung müssen sofort vorgebracht werden.

 

1) Fahrausweise, die entgegen den Vorschriften der Beförderungsbedingungen oder des Beförderungstarifs benutzt werden, sind ungültig und werden eingezogen; dies gilt auch für Fahrausweise, die

  1. nicht vorschriftsmäßig ausgefüllt sind und trotz Aufforderung nicht sofort ausgefüllt werden,

  2. nicht mit aufgeklebter Wertmarke versehen sind,

  3. zerrissen, zerschnitten oder sonst stark beschädigt, stark beschmutzt oder unleserlich sind, so dass sie nicht mehr geprüft werden können,

  4. eigenmächtig geändert werden,

  5. von Nichtberechtigten benutzt werden,

  6. zu anderen als den zulässigen Fahrten benutzt werden,

  7. wegen Zeitablauf oder aus anderen Gründen verfallen sind.

  8. ohne das erforderliche Lichtbild genutzt werden.

Fahrgeld wird nicht erstattet.

 

(2) Ein Fahrausweis, der nur in Verbindung mit einem Antrag oder einem im Beförderungstarif vorgesehenen Personenausweis zur Beförderung berechtigt, gilt als ungültig und kann eingezogen werden, wenn der Antrag oder Personenausweis auf Verlangen nicht vorgezeigt wird.

 

(1) Ein Fahrgast ist zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts verpflichtet, wenn er

  1. sich keinen gültigen Fahrausweis beschafft hat,

  2. sich einen gültigen Fahrausweis beschafft hat, diesen jedoch bei einer Überprüfung nicht vorzeigen kann,

  3. den Fahrausweis nicht oder nicht unverzüglich im Sinne des § 6 Abs. 3 entwertet hat oder entwerten ließ oder

  4. den Fahrausweis auf Verlangen nicht zur Prüfung vorzeigt oder aushändigt.

Eine Verfolgung im Straf- oder Bußgeldverfahren bleibt unberührt. Die Vorschriften unter den Nummern 1 und 3 werden nicht angewendet, wenn das Beschaffen oder die Entwertung des Fahrausweises aus Gründen unterblieben sind, die der Fahrgast nicht zu vertreten hat.

 

(2) In den Fällen des Absatzes 1 kann der Unternehmer ein erhöhtes Beförderungsentgelt bis zu 60,- Euro erheben. Er kann jedoch das Doppelte des Beförderungsentgelts für eine einfache Fahrt auf der vom Fahrgast zurückgelegten Strecke erheben, sofern sich hiernach ein höherer Betrag als nach Satz 1 ergibt; hierbei kann das erhöhte Beförderungsentgelt nach dem Ausgangspunkt der Linie berechnet werden, wenn der Fahrgast die zurückgelegte Strecke nicht nachweisen kann.

 

(3) Das erhöhte Beförderungsentgelt ermäßigt sich im Falle von Absatz 1 Nr. 2 auf 7,- Euro, wenn der Fahrgast innerhalb einer Woche ab dem Feststellungstag bei der Verwaltung des Unternehmens nachweist, dass er im Zeitpunkt der Feststellung Inhaber einer gültigen persönlichen Zeitkarte war.

 

(4) Bei Verwendung von ungültigen Zeitfahrausweisen bleiben weitergehende Ansprüche des Verkehrsunternehmens unberührt.

 

(1) Wird ein Fahrausweis nicht zur Fahrt benutzt, so wird das Beförderungsentgelt auf Antrag und gegen Vorlage des Fahrausweises erstattet. Beweispflichtig für die Nichtbenutzung des Fahrausweises ist der Fahrgast.

 

(2) Wird ein Fahrausweis nur auf einem Teil der Strecke zur Fahrt benutzt, so wird der Unterschied zwischen dem gezahlten Beförderungsentgelt und dem für die zurückgelegte Strecke erforderlichen Beförderungsentgelt auf Antrag gegen Vorlage des Fahrausweises erstattet. Beweispflichtig für die nur teilweise Benutzung des Fahrausweises ist der Fahrgast.

 

(3) Wird eine Zeitkarte nicht oder nur teilweise benutzt, so wird das Beförderungsentgelt für die Zeitkarte unter Anrechnung des Beförderungsentgelts für die durchgeführten Einzelfahrten auf Antrag gegen Vorlage des Fahrausweises erstattet. Für die Feststellung des Zeitpunkts, bis zu dem Einzelfahrten - je Tag zwei Fahrten - als durchgeführt gelten, ist der Tag der Rückgabe oder Hinterlegung der Zeitkarte oder das Datum des Poststempels der Übersendung der Zeitkarte mit der Post maßgeblich. Ein früherer Zeitpunkt kann nur berücksichtigt werden, wenn die Bescheinigung des Arztes, eines Krankenhauses oder einer Krankenkasse, Unfall oder Tod des Fahrgastes vorgelegt wird. Bei der Anrechnung des Beförderungsentgelts für die durchgeführten Einzelfahrten wird eine Ermäßigung nur bei Vorliegen der hierfür erforderlichen Voraussetzungen, im Übrigen das Beförderungsentgelt für einfache Fahrt zugrunde gelegt.

 

(4) Anträge nach den Absätzen 1 bis 3 sind unverzüglich, spätestens innerhalb einer Woche nach Ablauf der Gültigkeit des Fahrausweises bei der Verwaltung des Unternehmens zu stellen.

 

(5) Von dem zu erstattenden Betrag werden ein Bearbeitungsentgelt von 2,00 Euro sowie eine etwaige Überweisungsgebühr abgezogen. Das Bearbeitungsentgelt und die Überweisungsgebühr werden nicht abgezogen, wenn die Erstattung auf Grund von Umständen beantragt wird, die der Unternehmer zu vertreten hat.

 

(6) Bei Ausschluss von der Beförderung besteht, ausgenommen nach § 3, Abs. 1 Satz 2 Nr.2, kein Anspruch auf Erstattung des entrichteten Entgelts.

 

(1) Ein Anspruch auf Beförderung von Sachen besteht nicht. Handgepäck und sonstige Sachen werden bei gleichzeitiger Mitfahrt des Fahrgastes und nur dann befördert, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können. Die Mitnahme von Fahrrädern und elektrohilfsmotorisierten Zweirädern im Bus ist ausgeschlossen.

 

(2) Ein mitgeführter Krankenfahrstuhl, soweit die Beschaffenheit des Omnibusses dieses zulässt, und sonstige orthopädische Hilfsmittel eines Schwerbehinderten werden gegen Vorzeigen des amtlichen Ausweises unentgeltlich befördert.

 

(3) Die Mitnahme von elektrisch angetriebenen Leichtfahrzeugen, so genannten „E-Scootern“, ist in Omnibussen, die den technischen Anforderungen für eine Mitnahme entsprechen – erkennbar an einem sichtbar am Bus angebrachten Piktogramm – und im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten, gestattet. Die Mitnahmepflicht beschränkt sich auf vom Hersteller für die Mitnahme in Linienbussen des ÖPNV zugelassene E-Scooter, die durch ein sichtbar angebrachtes Piktogramm gekennzeichnet sind.

 

(4) Von der Beförderung sind gefährliche Stoffe und gefährliche Gegenstände ausgeschlossen, insbesondere

  1. explosionsfähige, leicht entzündliche, radioaktive, übelriechende oder ätzende Stoffe,

  2. unverpackte oder ungeschützte Sachen, durch die Fahrgäste verletzt werden können,

  3. Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.

 

(5) Die Pflicht zur Beförderung von Kleinkindern in Kinderwägen richtet sich nach den Vorschriften des § 2 Satz 1. Nach Möglichkeit soll das Betriebspersonal dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen nicht zurückgewiesen werden. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt beim Betriebspersonal.

 

(6) Der Fahrgast hat mitgeführte Sachen so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.

 

(7) Der Fahrgast haftet für eventuelle Schäden, die durch nicht ausreichende Sicherung der von ihm mitgeführten Sachen ihm selbst, an der mitgeführten Sache, dem befördernden Unternehmen oder Dritten entstehen.

 

(8) Das Personal entscheidet im Einzelfall, ob Sachen zur Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie unterzubringen sind.

 

(1) Auf die Beförderung von Tieren ist § 11 Abs. 1, 4 und 5 anzuwenden.

 

(2) Hunde werden nur unter Aufsicht einer hierzu geeigneten Person befördert. Hunde, die Mitreisende gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen.

 

(3) Blindenführhunde, die einen Blinden begleiten, sind zur Beförderung stets zugelassen.

 

(4) Sonstige Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden.

 

(5) Tiere dürfen nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden.

 

Fundsachen sind gemäß §978 BGB unverzüglich dem Betriebspersonal abzuliefern. Eine Fundsache wird an den Verlierer durch das Fundbüro des Unternehmens gegen Zahlung eines Entgelts für die Aufbewahrung zurückgegeben. Sofortige Rückgabe an den Verlierer durch das Betriebspersonal ist zulässig, wenn er sich einwandfrei als Verlierer ausweisen kann. Der Verlierer hat den Empfang der Sache schriftlich zu bestätigen.

 

Der Unternehmer haftet für die Tötung oder Verletzung eines Fahrgastes und für Schäden an Sachen, die der Fahrgast an sich trägt oder mit sich führt, nach den allgemein geltenden Bestimmungen, jedoch für Sachschäden haftet der Unternehmer gegenüber jeder beförderten Person nur bis zum Höchstbetrag von Euro 1.000,00 die Begrenzung der Haftung gilt nicht, wenn die Sachschäden auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind.

 

(weggefallen)

 

Abweichungen von Fahrplänen durch Verkehrsbehinderungen, Betriebsstörungen oder

-unterbrechungen sowie Platzmangel begründen keine Ersatzansprüche; insoweit wird auch keine Gewähr für das Einhalten von Anschlüssen übernommen.

 

Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus dem Beförderungsvertrag ergeben, ist der Sitz des Unternehmers.

 

Diese Verordnung tritt ab Veröffentlichung, frühestens jedoch ab 01.01.2019 in Kraft.

 

 

Tarifhinweise

Die Tarifbestimmungen gelten für die Beförderung von Personen, Tieren und Sachen auf den Strecken und Linien der Verkehrsunternehmen (VU) des Landshuter Verkehrsverbundes (Anlage 1).

 

Das Gebiet des LAVV umfasst derzeit das Stadtgebiet Landshut und den Landkreis Landshut. Die Strecken und Linien, auf denen der Tarif innerhalb des Verbundgebietes gilt, sind in der Übersicht der Linien im LAVV aufgeführt (Anlage 2).

 

Der Beförderungsvertrag kommt jeweils mit dem Verkehrsunternehmen zustande, mit dessen Verkehrsmittel der Fahrgast befördert wird und das für die benutzte Strecke oder Linie die Genehmigung hat. Sofern die Betriebsführung gemäß § 2 Abs. 2 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) übertragen ist, tritt der Betriebsführer an die Stelle des Unternehmens.

 

Bei ein- oder ausbrechenden Fahrten in das LAVV-Gebiet muss für die komplette Fahrtstrecke eine Fahrkarte im „Regionaltarif“ bei dem jeweiligen Unternehmen erworben werden.

 

Die Beförderungsbedingungen werden mit dem Besteigen der Fahrzeuge oder dem Betreten der besonders gekennzeichneten Betriebsanlagen Bestandteil des Beförderungsvertrages.

 

Die Fahrpreise ergeben sich aus der Zahl der Tarifzonen, die der Fahrgast befährt.

 

Dabei ergibt sich die jeweilige Preisstufe aus der Einstiegszone und der Ausstiegszone sowie den dazwischen durchfahrenen Zonen. Wird eine Tarifzone zweimal durchfahren, wird sie bei der Berechnung der Preisstufe nur einmal angesetzt. Die Zonendarstellung ist ebenfalls in Anlage 2 Tarifzonenplan dargestellt.

 

Die folgenden Regelungen sind generell zu beachten:

 

Gültigkeit:

Die Fahrkarten gelten jeweils für den Zeitraum, für den sie gelöst werden. Angaben werden hierzu bei den einzelnen Fahrkarten gemacht.

 

Bis zu 4 Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr werden in Begleitung von Erwachsenen (Begleitperson über 15 Jahre) unentgeltlich befördert. Kinderfahrkarten oder Mitnahmemöglichkeiten gelten für Kinder von 6 bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. In Zweifelsfällen hat der Altersnachweis durch Vorzeigen eines Ausweises zu erfolgen.

 

Mitnahmemöglichkeiten und Übertragbarkeit:

Mitnahmemöglichkeiten und die Übertragbarkeit der Fahrkarten sind je nach Fahrkartenart unterschiedlich geregelt. Angaben hierzu werden bei den einzelnen Fahrkarten gemacht.

 

Anschlussfahrtenregelung:

Sofern ein Inhaber einer Zeitkarte über den örtlichen Geltungsbereich seiner Zeitkarte hinausfahren will, muss er hierfür eine Anschlussfahrkarte lösen. Die Tarifstufe für die Anschlussfahrkarte richtet sich nach der Fahrstrecke zwischen der Grenze des Geltungsbereiches der Zeitkarten und dem Ziel der Weiterfahrt. Sie ist bereits innerhalb des Geltungsbereiches der Zeitfahrkarte bei Antritt der Fahrt zu lösen bzw. zu entwerten. Bei Fahrten in der Gegenrichtung gelten vorstehende Regelungen sinngemäß.

 

Kaufmöglichkeiten – Vorverkauf – Fahrerverkauf

Einzelkarten (Erwachsene, Ausbildungstarif und Senioren, auch Sozialtarife), Tageskarten (Erwachsene, Ausbildungstarif und Senioren, auch Sozialtarife) ausschließlich im Fahrerverkauf der Busse erhältlich.

 

Monatskarten (Erwachsene, Ausbildungstarif und Senioren) und Wochenkarten (Erwachsene, Ausbildungstarif) können in den Bussen und den Vorverkaufsstellen der LAVV-Verkehrsunternehmen erworben werden.

 

Abendkarten und Kurzstreckenkarten (Erwachsene, Ausbildungstarif und Senioren) können nur in den Bussen der Stadtwerke Landshut erworben werden.

 

Die Jahreskarte und das Jobticket sind auf Bestellung bei den LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

Die Halbjahreskarte für Erwachsene kann auf Bestellung bei den Stadtwerken Landshut erworben werden.

 

3.1.1 Einzelfahrkarte

 

Die Gültigkeit der Einzelfahrkarten besteht für maximal 90 Minuten ab Verkauf.

 

Die Einzelfahrkarte Ausbildungstarif gilt für Kinder von 6-14 Jahren sowie Schüler, Auszubildende und Studenten. Ab dem 15. Lebensjahr ist für die Nutzung der Nachweis der Berechtigung erforderlich (Schulausweis, Studentenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung). Die Nachweisdokumente sind während der Fahrt mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen.

 

Einzelfahrkarten für Erwachsene Sozialtarif oder Einzelfahrkarten Ausbildungstarif Sozialtarif gelten nur in Verbindung mit dem Sozialpass von Stadt oder Landkreis Landshut oder mit der Bayerischen Ehrenamtskarte.

 

Für alle Fahrkarten im Bartarif gilt, dass sie ab Verkauf gültig sind.

 

Die Einzelfahrkarten sind in allen Bussen der LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.1.2 Tageskarte und Partnertageskarte

Die Tageskarte gilt am Verkaufstag bis Betriebsende und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf allen Linien im jeweiligen Gültigkeitsbereich bis zum Betriebsende.

 

Die Partnertageskarte gilt für beliebige Fahrten für 2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern bis zum Alter von 14 Jahren im jeweiligen Gültigkeitsbereich. Die Mitnahme weiterer Personen ist ausgeschlossen.

 

Tageskarten für Erwachsene Sozialtarif oder Tageskarten Ausbildungstarif Sozialtarif gelten nur in Verbindung mit dem Sozialpass von Stadt oder Landkreis Landshut oder mit der Bayerischen Ehrenamtskarte.

 

Für alle Fahrkarten im Bartarif gilt, dass sie ab Verkauf gültig sind.

 

Die Tageskarten sind in allen Bussen der LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.2.1 Monatskarte Erwachsene

Die Monatskarte für Erwachsene ist eine übertragbare Karte, d.h., sie kann an jede beliebige Person zur Nutzung weitergegeben werden. Die Monatskarte kann aber im Regelfall jeweils nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden. Lediglich an Sonn- und Feiertagen ist sie für zwei Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis zum Alter von 14 Jahren gültig.

 

Die Monatskarte ist ab dem 1. eines Kalendermonats bis zum 1. Werktag des folgenden Monats gültig und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im jeweiligen Gültigkeitsbereich.

 

Die Monatskarte für Erwachsene ist in allen Bussen und Vorverkaufsstellen der LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.2.2 Monatskarte Ausbildungstarif

Die Monatskarte gilt für Kinder von 6-14 Jahren sowie Schüler, Auszubildende und Studenten. Ab dem 15. Lebensjahr ist für die Nutzung der Nachweis der Berechtigung erforderlich (Schulausweis, Studentenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung). Die Nachweisdokumente sind während der Fahrt mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen.

 

Die Monatskarte Ausbildungstarif ist, wenn sie nicht personalisiert ausgestellt wurde, eine übertragbare Karte, d.h., sie kann an jede Person, die die Anspruchsvoraussetzungen für den Ausbildungstarif erfüllt, zur Nutzung weitergegeben werden. Die Monatskarte kann aber nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.

 

Die Monatskarte Ausbildungstarif gilt ab dem 1. eines Kalendermonats bis zum 1. Werktag des folgenden Monats und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf allen Linien im jeweiligen Gültigkeitsbereich.

 

Die Monatskarte Ausbildungstarif ist in allen Bussen und Vorverkaufsstellen der LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.2.3 Monatskarte Senioren

Die Monatskarte für Senioren wird ausgestellt für Personen mit einem Rentnerausweis oder für Personen ab dem vollendeten 65. Lebensjahr. Für die Fahrt sind der Rentnerausweis und ein amtlicher Lichtbildausweis mitzuführen.

 

Die Monatskarte Senioren ist eine übertragbare Fahrkarte, d.h., sie kann an eine andere Person, die die Anspruchsvoraussetzungen für eine Monatskarte Senioren erfüllt, zur Nutzung weitergegeben werden. Die Monatskarte kann aber nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.

 

Die Monatskarte für Senioren ist ab dem 1. eines Kalendermonats bis zum 1. Werktag des folgenden Monats gültig und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im jeweiligen Gültigkeitsbereich.

 

Die Monatskarte für Senioren ist in allen Bussen und Vorverkaufsstellen der LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.2.4 Wochenkarte Erwachsene

Die Wochenkarte für Erwachsene ist eine übertragbare Karte, d.h., sie kann an jede beliebige Person zur Nutzung weitergegeben werden.

 

Die Wochenkarte kann aber jeweils nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.

 

Die Mitnahmemöglichkeit weiterer Personen ist nicht gestattet.

 

Die Wochenkarte für Erwachsene gilt ab dem 1. Tag einer Kalenderwoche (Montag) bis 12:00 Uhr des ersten Werktages der folgende Woche. Sie berechtigt zu beliebig vielen Fahrten im jeweiligen Gültigkeitsbereich.

 

Die Wochenkarte für Erwachsene ist in allen Bussen und Vorverkaufsstellen der LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.2.5 Wochenkarte Ausbildungstarif

Die Wochenkarte gilt für Kinder von 6-14 Jahren sowie Schüler, Auszubildende und Studenten. Ab dem 15. Lebensjahr ist für die Nutzung der Nachweis der Berechtigung erforderlich (Schulausweis, Studentenausweis oder Immatrikulationsbescheinigung). Die Nachweisdokumente sind während der Fahrt mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen.

 

Die Wochenkarte Ausbildungstarif ist, wenn sie nicht personalisiert ausgestellt wurde, eine übertragbare Karte, d.h., sie kann an eine andere Person, die die Anspruchsvoraussetzungen für den Ausbildungstarif erfüllt, zur Nutzung weiter-gegeben werden. Die Wochenkarte kann aber nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden.

 

Die Wochenkarte Ausbildungstarif gilt ab dem 1. Tag einer Kalenderwoche (Montag) bis 12:00 Uhr des ersten Werktages der folgenden Woche. Sie berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf allen Linien im jeweiligen Gültigkeitsbereich.

 

Die Wochenkarte Ausbildungstarif ist in allen Bussen und Vorverkaufsstellen der LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.2.6 Jahreskarte

Die Jahreskarte kann nur für zwölf aufeinander folgende Monate gekauft werden.

 

Die Jahreskarte besteht aus zwölf übertragbaren Monatskarten, sie gilt ab dem 1. des Monats bis zum letzten Tag des 12. Monats und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf allen Linien im jeweiligen Gültigkeitsbereich. Die Jahreskarte kann vom Inhaber jederzeit mit einer Frist von einem Monat bis zum Ende eines Kalendermonats schriftlich gekündigt werden. Endet dadurch die Jahreskarte vor Ablauf des Jahreszeitraumes, wird für den abgelaufenen Zeitraum der Unterschied zwischen Monatsbeträgen und den Preisen der entsprechenden Monatskarten sowie eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 20,00 nacherhoben.

 

Wirksam wird die Kündigung erst dann, wenn die Karte bis zum 3. Tag nach Inkrafttreten des Datums der Kündigung bei dem vertragsabwickelnden LAVV-Verkehrsunternehmen vorliegt. Bei Einsendung auf dem Postweg ist die Karte per Einschreiben zu schicken. Wird dieser Termin versäumt, gilt der Vertrag bis zum Ablauf des Monats, in dem die Karte dem vertragsabwickelnden LAVV-Verkehrsunternehmen vorliegt, als fortgesetzt und der Kunde hat weiterhin die bisherigen Monatsbeträge zu zahlen.

 

Die Jahreskarte ist übertragbar, d.h., sie kann an jede beliebige Person zur Nutzung weitergegeben werden. Sie kann aber jeweils nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden, eine Einschränkung auf eine bestimmte Person erfolgt nicht.

 

Die Jahreskarte berechtigt am Freitag ab 18:00 Uhr, Samstag sowie Sonn- und Feiertage zur Mitnahme von einem weiteren Erwachsenen und bis zu 4 Kindern bis zum Alter von 14 Jahren.

 

Die Jahreskarte ist nur auf Bestellung bei den LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich.

 

3.2.7 Jobticket

Das Jobticket ist eine personenbezogene Jahreskarte (persönliche Ausstellung), d.h., es ist nicht übertragbar. Es gilt nur in Verbindung mit einem gültigen Werks-, Dienst- oder amtlichen Lichtbildausweis.

 

Voraussetzung für die Ausstellung eines Jobtickets ist die Abnahmemenge, die ein Arbeitgeber (Unternehmen, Konzern oder Konzernunternehmen) für seine Mitarbeiter erwirbt. Der Erwerb durch Einzelpersonen ist nicht möglich. Ein bestehendes Arbeits- oder Dienstverhältnis muss nachgewiesen werden. Bei Beendigung des Arbeits- oder Dienstverhältnisses erlischt die Gültigkeit des Jobtickets.

 

Die Mindestabnahmemenge liegt bei 5 Karten des gleichen Arbeitgebers, die Karten können aber verschiedene Relationen von ggf. unterschiedlichen LAVV-Verkehrsunternehmen betreffen. Bestehen bei einem Arbeitgeber bereits Verträge für mindestens 4 Jobtickets mit einer Restlaufzeit des jüngsten Vertrages von mindestens 10 Monaten, können einzelne Jobtickets dazu bestellt werden.

 

Das Jobticket gilt ab dem 1. eines Kalendermonats und berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf allen Linien im jeweiligen Gültigkeitsbereich.

 

Wird durch den Arbeitgeber die Bestellung von Job-Tickets vor Ablauf der Jahresfrist zurückgenommen bzw. gekündigt, wird für den abgelaufenen Zeitraum der Unterschied zwischen den einzelnen Monatsbeträgen und den Fahrpreisen der entsprechenden Monatskarten sowie eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von € 20,00 nacherhoben. Im Übrigen gelten die Kündigungsbedingungen der Jahreskarten. Die nicht gekündigten Jobtickets des jeweiligen Arbeitsgebers bleiben gültig, auch, wenn für die Restlaufzeit weniger als 5 Arbeitnehmer ein Jobticket haben.

 

Das Jobticket ist nur auf Bestellung durch den Arbeitgeber bei den LAVV-Verkehrsunternehmen erhältlich. Der Arbeitgeber überweist dem vertrags-abwickelnden LAVV-Verkehrsunternehmen den vollständigen Rechnungsbetrag.

 

3.3.1 Kurzstreckenkarten

Die Kurzstreckenkarte berechtigt zu Fahrten bis zur 5. Haltestelle (inkl. Einstiegs-haltestelle) innerhalb des Stadtgebietes Landshut (Zone 100), allerdings nur in den Bussen der Stadtwerke Landshut.

 

Die Kurzstrecke Ausbildungstarif gilt für Kinder von 6-14 Jahren. Ab dem 15. Lebensjahr ist für die Nutzung der Nachweis der Berechtigung erforderlich (Schulausweis, Immatrikulationsbescheinigung). Die Nachweisdokumente sind während der Fahrt mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. In Zweifelsfällen hat der Altersnachweis durch Vorzeigen eines Ausweises zu erfolgen.

 

Die Kurzstreckenkarten sind nur im Fahrerverkauf in den Bussen der Stadtwerke Landshut erhältlich.

 

3.3.2 Abendlinie-Karte

Die Abendlinie-Karten sind günstige Fahrkarten mit Gültigkeit am Entwertungstag bis Betriebsende. Sie gelten nur in den Abendlinien der Stadtbusse in der Tarifzone 100.

 

Die Abendkarte gilt für beliebig viele Fahrten, die Abendkarte Einzelfahrt berechtigt zur einmaligen Benutzung auf dem kürzesten Weg in Richtung auf das Fahrtziel (weitere Bestimmungen vgl. Einzelfahrkarten). Die Fahrkarte Gruppe Abend gilt für bis zu 5 Personen für beliebig viele Fahrten bis Betriebsende. Eine Unterschrift ist zwingend erforderlich.

 

Die Abendlinie-Karten sind nicht übertragbar und bieten keine Mitnahmemöglichkeit weiterer Personen.

 

Die Abendlinie-Karten sind nur in den Bussen der Abendlinien 101 - 110 der Stadt-werke Landshut erhältlich.

 

3.3.3 Halbjahreskarte Erwachsene

Die Halbjahreskarte für Erwachsene kann nur für sechs aufeinander folgende Monate gekauft werden. Sie besteht aus sechs übertragbaren Monatskarten, die ab dem 1. jeden Monats bis zum letzten Tag des 6.Monats gelten und zu beliebig vielen Fahrten auf allen Linien im jeweiligen Gültigkeitsbereich berechtigen.

 

Die Halbjahreskarte ist übertragbar, d.h., sie kann an jede beliebige Person zur Nutzung weitergegeben werden, aber jeweils nur von einer Person gleichzeitig genutzt werden, eine Einschränkung auf eine bestimmte Person erfolgt nicht.

 

Die Halbjahreskarte berechtigt am Freitag ab 18:00 Uhr, Samstag sowie Sonn- und Feiertage zur Mitnahme von einem weiteren Erwachsenen und bis zu 4 Kindern bis zum Alter von 14 Jahren.

 

Die Halbjahreskarte ist nur auf Bestellung bei den Stadtwerken Landshut erhältlich.

 

3.3.4 Handy-Ticket

Ein Fahrausweis in Form eines e-Tickets (elektronischer Fahrschein) wird ausschließlich in den Bussen der Stadtwerke Landshut anerkannt.

 

Für Sondertarife können besondere Fahrkarten geschaffen werden.

 

Ermäßigungen aufgrund Kooperationsverträgen mit verbundsexternen Verkehrsunternehmen (z.B. im Schienenverkehr) können in Abhängigkeit von vertraglichen Vereinbarungen geschaffen werden.

 

Derzeit bestehen Kooperationsverträge zwischen der Bahn und der RBO über Bus/Schiene-Karten mit Tarifvergünstigungen auf folgenden Verbindungen:

 

Linie 302 Mainburg – Landshut

Linie 303 Rottenburg – Landshut

Linie 304 Rottenburg – Hohenthann – Landshut

Linie 305 Landshut – Ergoldsbach

Linie 308 Landshut – Landau/ Isar

Linie 310 Landshut – Marklkofen

Linie 312 Landshut – Velden – Vilsbiburg

Linie 407 Landshut – Vilsbiburg – Neumarkt St. Veit,

Linie 409 Kapfing – Vilsheim – Münchsdorf – Vilsbiburg

Linie 621 Rottenburg – Neufahrn – Mallersdorf/ Pfaffenberg

Linie 622 Hölskofen – Mallersdorf – Eggmühl - Langquaid

 

Außerdem wird das Bayernticket auf allen Linien des Verbundes anerkannt.

 

Das City-Ticket wird auf allen Linien in den Zonen 100 und 199 des LAVV ab dem 01.01.2020 anerkannt. Somit können sie alle Busse im Verbundtarif nutzen ohne eine zusätzliche Fahrkarte zu lösen.

 

Das City-Ticket kann derzeit nur in den Verkaufsstellen der Bahn gekauft werden

 

Diese Tickets sind ausschließlich an den Vorverkaufsstellen der Deutschen Bahn erhältlich.

 

Es besteht eine Vereinbarung zwischen dem Studentenwerk Niederbayern/ Oberpfalz und den Stadtwerken Landshut über die Anerkennung eines Semestertickets in den Bussen der Stadtwerke Landshut.

 

Das Semesterticket ist im Studentenausweis inkludiert und wird nur zusammen mit einem Lichtbildausweis anerkannt.

 

Diese sonstigen Tarife sind nicht Teil des LAVV-Tarifes.

 

Begleitendes Handgepäck, Kinderwagen, Rollstühle und Hunde werden unentgeltlich befördert.

 

In den Bussen ist die Mitnahme von Fahrrädern nicht möglich. Im Übrigen wird auf die §§ 11 und 12 der allgemeinen Beförderungsbedingungen des LAVV hingewiesen.

 

Schwerbehinderte, die die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Freifahrtberechtigung nach dem Sozialgesetzbuch erfüllen und im Besitz einer gültigen Wertmarke sind, können die Verbundlinien im gesamten Verbundgebiet kostenlos nutzen. Zur unentgeltlichen Beförderung ist der amtliche Ausweis mit der gültigen Wertmarke vorzuzeigen.

 

Unbrauchbar sind Fahrkarten entsprechend den Bestimmungen des § 8 der Allgemeinen Beförderungsbedingungen. Dies gilt auch bei Fahrkarten, die in Kunststoff ausgefertigt und beschädigt wurden.

 

Ersatzfahrkarten für unbrauchbare Fahrkarten können bei der ausstellenden Stelle gegen eine Gebühr i. H. von 25,00 € nur ausgestellt werden, wenn alle für die Ersatzausstellung erforderlichen Daten erkennbar sind. Unbrauchbare Fahrkarten, für die eine Ersatzfahrkarte ausgestellt wurde, sind abzugeben. Ersatzfahrkarten für verlorene Fahrkarten können nur für personifizierte Fahrausweise ausgestellt werden.

 

 

Fahrkarten nach dem alten Tarif verlieren am 31. Januar 2019 ihre Gültigkeit. Diese Fahrkarten können gegen Anrechnung des Restwertes in den Vorverkaufsstellen der LAVV-Verkehrsunternehmen ohne Zeitbegrenzung umgetauscht oder auf Wunsch der Restwert erstattet werden. Bei der Erstattung des Restwertes ist eine Bearbeitungsgebühr entsprechend den Tarifbestimmungen des Personenbeförderungsgesetzes in Höhe von € 1,50 fällig. Jahreskarten und Jobtickets, die mit dem Gültigkeitsbeginn 1. Dezember 2018 oder früher gekauft wurden, bleiben bis zum aufgedruckten Datum gültig (ggf. Kartentausch), jedoch bei monatlicher Abrechnung nach den aktuell gültigen Tarifen. Die Schülermonatskarten 2018/2019, die über die Aufgabenträger finanziert werden, mit Ziel in Landshut, haben Gültigkeit in der gesamten Zone 100.